Druse – Vorsichtsmaßnahmen

In den letzten Jahren scheint sich die Druse zumindest in Österreich zu einem wiederkehrenden Problem zu entwickeln. Ich persönlich finde es erschreckend, dass selbst bei bestätigten Druse-Fällen in einigen Regionen alle pferdesportlichen Veranstaltungen weiterhin durchgeführt werden (und vielleicht die meisten Teilnehmer nichts von der Gefahr ahnen)… Zum Thema selbst habe ich heute einen Beitrag gefunden, wo man einige Informationen rund um die Druse findet:

https://www.facebook.com/tierklinikleimental/photos/a.193772544063661.42928.146381005469482/703546236419620/?type=1&theater

Allerdings vermisse ich dort leider ‚Vorsichtsmaßnahmen‘, dass man sich die Druse hoffentlich erst gar nicht in den eigenen Stall holt. Garantien gibt es keine, das ist mir bewusst, aber ich bin davon überzeugt, dass man mit einigen einfachen Maßnahmen auch als Pferdebesitzer (Einsteller) das Risiko minimieren kann:

  • JEDE FORM VON ‚STALLTOURISMUS‘ MEIDEN!! – damit meine ich jetzt einmal Personen, die rein privat von einem Stall zum nächsten fahren…
  • Ich persönlich meide in diesen Zeiten sämtliche Kurse und Turniere mit dem eigenen Pferd!
  • je besser das Immunsystem unserer Pferde ist, desto geringer ist die Chance einer Erkrankung -> möglichst pferdegerechte Haltung sicherstellen (auch bei Boxenhaltung mehrere Stunden Auslauf idealerweise in der Gruppe!), möglichst wenig Stress, moderate Arbeitsbelastung…
  • nach jedem Kontakt mit fremden Pferden: Kleidung (incl. Schuhe!) wechseln und Hände waschen
  • keinen direkten Nasen-Nasen-Kontakt mit fremden Pferden
  • in den ‚kritischen Zeiten‘ möglichst keine Besucher in den Stall einladen
  • alle Bekannten, die sich auch im Pferdeumfeld bewegen und räumlich im gefährdeten Gebiet beheimatet sind, informieren
  • nach externem Stallbesuch (Turnier) eigene Kleidung, Schuhe und Pferdezubehör reinigen (ACHTUNG: auch der Mensch kann die Druse an Kleidung oder Schuhen übertragen! – Vorsicht bitte auch, falls ihr euren Hund mithabt, auch dieser kann als Überträger fungieren!)
  • Pferde beim Ausreiten zumindest in den ‚kritischen Zeiten‘ nicht mit der Nase zum Boden lassen (weder zum Grasen noch zum ‚Zeitung lesen‘)
  • sollte es Drusefälle in der Gegend geben: bitte informiert eure Hufschmiede/Hufpfleger, Tierärzte, Trainer etc., damit diese ebenfalls Vorsichtsmaßnahmen treffen können
  • unterwegs das Pferd nur aus eigenen Eimern bzw. Trögen fressen lassen
  • Panikmache hilft uns allen nicht weiter, aber jeder einzelne Pferdebesitzer kann seinen Beitrag dazu leisten, dass die Verbreitung eingedämmt wird!

Ergänzung am 12.3.2015: nun gibt es auch offizielle Infos dazu: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=656578314472268&set=a.126166260846812.23324.100003603168776&type=1&theater

Liebe Grüße,
Eva

PS: alle Aussagen hier beziehen sich gleichermaßen auf Frauen und Männer, auch wenn im Text aufgrund der Lesbarkeit nur die männliche Variante genannt wurde

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