Gras im Herbst…

Der Herbst ist für die Pferde wieder eine Zeit der Umstellung..

In den meisten Betrieben (egal ob Boxen- oder Offenstallhaltung) werden die Graskoppeln ab einem bestimmten Zeitpunkt quasi von heute auf morgen komplett geschlossen. Manche Pferde hatten vielleicht zuvor 24 Stunden am Tag Zugang zur Koppel – wir alle wissen, dass das vielleicht nicht für jedes Pferd geeignet ist, aber das ist ein anderes Thema… Ich persönlich halte es auch für wichtig, dass man im Herbst so etwas wie ein ‚abgrasen‘ durchführt. Damit meine ich, dass man zum Ausklingen der Koppel- und Grassaison mit dem Pferd noch eine Weile täglich an der Hand zum grasen geht, um auch diese Umstellung möglichst gleitend zu gestalten.

Ich persönlich finde es auch besser, wenn eine 24-Stunden-Koppel schon im Oktober geschlossen wird, wenn das Gras schon sehr kurz ist und die Nächte kälter werden. Dadurch könnte die Fruktan-Aufnahme zu manchen Zeiten trotz parallel angebotenem Heu für manche Pferde schon zum Problem werden.

Wenn ich hingegen mit meinem Pferd an der Hand zum grasen gehe, kann ich entscheiden wo, wann und wie lange ich es fressen lasse.. Auch hier gilt natürlich: es ist immer vorteilhaft vor einer Grasfütterung Heu zu reichen.

Liebe Grüße,
Eva

PS: alle Aussagen hier beziehen sich gleichermaßen auf Frauen und Männer, auch wenn im Text aufgrund der Lesbarkeit nur die männliche Variante genannt wurde

 

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